AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Spycher Creative Solutions mit Stand: 13. August 2025. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen der Spycher Creative Solutions (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kund:innen und Kunden sowie Partnern (nachfolgend „Kundschaft“) in Bezug auf alle von der Anbieterin angebotenen Projekte, Dienstleistungen und Produkte, die unter verschiedenen Brands präsentiert werden. Diese AGB bilden einen integrierenden Bestandteil aller zwischen der Anbieterin und der Kundschaft bestehenden Rechtsbeziehungen und insbesondere abgeschlossenen Verträge. Von diesen AGB abweichende Bestimmungen erlangen nur Rechtsverbindlichkeit, wenn sie von der Anbieterin ausdrücklich und schriftlich akzeptiert werden. Allgemeine Geschäftsbedingungen oder andere Vertragsdokumente der Kundschaft sind explizit wegbedungen und ausgeschlossen.
1. Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen
1.1. Diese AGB gelten für sämtliche Offerten, Vertragsverhandlungen und Verträge betreffend die Lieferung von Produkten, die Erbringung von Dienstleistungen oder die Durchführung von Projekten durch die Anbieterin.
1.2. Die Anbieterin behält sich eine jederzeitige Änderung dieser AGB vor. Änderungen gelten ab deren Mitteilung an die Kundschaft für alle danach begründeten Rechtsbeziehungen zwischen der Anbieterin und der Kundschaft.1.3. Individuelle schriftliche Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und der Kundschaft haben Vorrang vor den Bestimmungen dieser AGB.
2. Leistungen und Vertragsabschluss
2.1. Art, Umfang und Eigenschaften der von der Anbieterin angebotenen Produkte und Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Offerte, Leistungsbeschreibung, dem Pflichtenheft oder der Auftragsbestätigung.
2.2. Sämtliche Offerten, Preislisten, Beschreibungen von Leistungen und Produkten, Prospekte und ähnliche Dokumente der Anbieterin sind unverbindlich und können jederzeit geändert oder widerrufen werden, es sei denn, im betreffenden Dokument werde explizit etwas anderes festgehalten.
2.3. Ein Vertrag mit der Anbieterin kommt erst mit dem Datum der schriftlichen Auftragsbestätigung durch die Anbieterin, der Unterzeichnung eines schriftlichen Vertrages oder durch die Ausführung der Bestellung oder Dienstleistung durch die Anbieterin zustande. Bestellungen und „Auftragsbestätigungen“ der Kundschaft gelten als blosse Offerten zum Vertragsschluss.
2.4. Die Anbieterin behält sich vor, die angebotenen Dienstleistungen mit angemessener Ankündigungsfrist jederzeit zu ändern. Die Kundschaft anerkennt die jeweils geltenden Bedingungen als rechtsverbindlich.
3. Preise und Zahlungsbedingungen
3.1. Die Preise für die Leistungen und Produkte der Anbieterin richten sich nach der jeweiligen Offerte, der Auftragsbestätigung oder den gültigen Preislisten. Sofern nicht anders vermerkt, verstehen sich die Preise exklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
3.2. Die Rechnungsstellung erfolgt gemäss den im Vertrag oder der Offerte vereinbarten Konditionen. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
3.3. Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, einen Verzugszins von 5% p.a. sowie Mahngebühren von CHF 20.00 pro Mahnung zu erheben. Die Geltendmachung weiterer Schadenersatzansprüche bleibt vorbehalten.
4. Rechte und Pflichten der Kundschaft
4.1. Die Kundschaft ist zur aktiven und rechtzeitigen Mitwirkung verpflichtet, insbesondere zur Bereitstellung notwendiger Informationen, Materialien, Daten und Zugänge, die für die Leistungserbringung durch die Anbieterin erforderlich sind.
4.2. Die Kundschaft ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihr bereitgestellten Informationen und Materialien verantwortlich.
4.3. Die Kundschaft hat die von der Anbieterin erbrachten Leistungen oder gelieferten Produkte unverzüglich nach Erhalt zu prüfen und allfällige Mängel schriftlich zu rügen.
4.4. Die Kundschaft behandelt überlassenes Material und Infrastruktur sorgfältig und führt darüber ein Inventar. Bei Rück- oder Weitergabe des Materials unterbreitet die Kundschaft ein Übergabeprotokoll.
4.5. Verbindlichkeit und Absage von Terminen. Für die Erbringung von Dienstleistungen (z.B. Beratungen, Workshops, Support) vereinbarte Termine sind für beide Parteien verbindlich. Kann die Kundschaft einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen, ist dieser mindestens 24 Stunden im Voraus schriftlich (gemäss Ziff. 14.2) abzusagen. Bei verspäteter oder unterlassener Absage ist die Anbieterin berechtigt, die für den Termin reservierte Zeit und die damit verbundenen Kosten vollumfänglich in Rechnung zu stellen.
5. Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
5.1. Sämtliche Urheberrechte, Markenrechte, Patentrechte, Designrechte und sonstigen Schutzrechte an den von der Anbieterin im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Werken, Produkten, Software, Konzepten, Designs und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben, sofern nicht ausdrücklich und schriftlich anders vereinbart, bei der Anbieterin.
5.2. Die Anbieterin räumt der Kundschaft an den im Rahmen des Vertrages erstellten Werken ein einfaches, nicht-exklusives, räumlich und zeitlich auf den vereinbarten Verwendungszweck beschränktes Nutzungsrecht ein, sofern nicht ausdrücklich und schriftlich anders vereinbart. Eine Übertragung dieses Nutzungsrechts an Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Anbieterin gestattet.
5.3. Für Projekte, die eine umfassendere Übertragung von Rechten oder die Einräumung von ausschliesslichen Nutzungsrechten erfordern (z.B. kundenspezifische Softwareentwicklung, Filmproduktionen, Auftragsarbeiten), werden die detaillierten Regelungen zu den Nutzungs- und Verwertungsrechten in einem separaten Werkvertrag oder einer spezifischen Lizenzvereinbarung getroffen.
5.4. Stellt die Kundschaft der Anbieterin Inhalte (z.B. Texte, Bilder, Videos) zur Verfügung oder lädt diese auf Plattformen der Anbieterin hoch, so versichert die Kundschaft, über alle notwendigen Rechte (Urheber-, Persönlichkeitsrechte etc.) an diesen Inhalten zu verfügen und dass die Inhalte keine Rechte Dritter verletzen. Die Kundschaft räumt der Anbieterin die notwendigen Nutzungsrechte zur Erfüllung des Vertrages ein. Die Kundschaft stellt die Anbieterin von allen Ansprüchen Dritter frei, die sich aus der Verletzung von Rechten Dritter durch die von der Kundschaft bereitgestellten Inhalte ergeben.
5.5. Die Anbieterin übernimmt keine Garantie für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität von Recherchen im Bereich des geistigen Eigentums (z.B. Marken- oder Patentrecherchen), die auf Informationen aus Datenbanken von Drittanbietern basieren. Eine Haftung für Schäden, die auf Fehlern, Ungenauigkeiten oder fehlenden Daten in solchen Recherchen beruhen, wird ausgeschlossen.
6. Gewährleistung und Garantie
6.1. Die Anbieterin gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen und gelieferten Produkte zum Zeitpunkt der Ablieferung bzw. Abnahme frei von Mängeln sind, die den Wert oder die Tauglichkeit zum vorausgesetzten Gebrauch mindern.
6.2. Mängel sind der Anbieterin unverzüglich nach deren Entdeckung, spätestens jedoch innerhalb von 10 Tagen nach Ablieferung bzw. Abnahme der Leistung, schriftlich und detailliert mitzuteilen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach deren Entdeckung zu rügen.
6.3. Die Gewährleistungsrechte verjähren innerhalb von einem Jahr ab Ablieferung bzw. Abnahme der Leistung oder des Produkts. Nach der Behebung von beanstandeten Mängeln beginnen die Fristen für Ersatzteile neu zu laufen.
6.4. Bei rechtzeitig gerügten Mängeln hat die Anbieterin das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung). Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann die Kundschaft Minderung des Preises verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadenersatz, bleiben vorbehalten.
6.5. Eine Garantie ist ein freiwilliges Versprechen der Anbieterin oder eines Dritten (Herstellers) über die Beschaffenheit oder Haltbarkeit einer Leistung oder eines Produkts. Dauer und Umfang einer allfälligen Garantie richten sich nach den jeweiligen Garantiebedingungen.
7. Haftung
7.1. Die Anbieterin haftet für direkte Schäden, die durch ihre Leistungen oder Produkte verursacht werden.
7.2. Eine Haftung der Anbieterin für rechtswidrige Absicht (Vorsatz) oder grobe Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird, soweit gesetzlich zulässig, wegbedungen.
7.3. Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, Produktionsausfälle, Betriebsunterbrechungen oder Reputationsschäden wird vollumfänglich ausgeschlossen.
7.4. Die Anbieterin haftet nicht für Schäden, die durch Hilfspersonen (Mitarbeitende, Subunternehmer) verursacht werden, sofern diese nicht vorsätzlich oder grobfahrlässig gehandelt haben. Die Anbieterin bleibt jedoch gegenüber der Kundschaft für die Erbringung der Leistungen verantwortlich, auch wenn Subunternehmer beigezogen werden.
7.5. Die Haftung der Anbieterin ist, soweit gesetzlich zulässig, auf die Höhe des Auftragswertes des jeweiligen Projekts oder der jeweiligen Leistung beschränkt, maximal jedoch auf CHF 50’000.00 pro Schadenfall, sofern im Einzelvertrag keine andere Obergrenze vereinbart wurde.
7.6. Die Bestimmungen des Produkthaftpflichtgesetzes (PrHG) bleiben vorbehalten. Eine Haftungsbeschränkung oder ein Haftungsausschluss gemäss PrHG ist gegenüber Geschädigten nichtig.
8. Datenschutz
8.1. Die Anbieterin verpflichtet sich zur Einhaltung der schweizerischen Datenschutzgesetzgebung, insbesondere des Bundesgesetzes über den Datenschutz (DSG) und dessen Ausführungsbestimmungen.
8.2. Detaillierte Informationen zur Erhebung, Bearbeitung und Nutzung von Personendaten durch die Anbieterin sind in der separaten Datenschutzerklärung der Anbieterin enthalten, die auf der Website der Anbieterin jederzeit abrufbar ist und einen integrierenden Bestandteil dieser AGB bildet.
8.3. Sofern im Vertrag nicht anders geregelt, erfolgt die Bearbeitung von Daten, welche die Anbieterin im Auftrag der Kundschaft vornimmt, in der Schweiz und unter Anwendung von Schweizer Recht.
8.4. Die Kundschaft verpflichtet sich, die Anbieterin unverzüglich zu informieren, wenn sie Kenntnis von Datenschutzverletzungen im Zusammenhang mit den von der Anbieterin erbrachten Leistungen erhält.
9. Vertraulichkeit und Geheimhaltung
9.1. Die Parteien behandeln alle Tatsachen und Informationen vertraulich, die weder offenkundig noch allgemein zugänglich sind und ihnen im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt werden. Im Zweifelsfall sind Tatsachen und Informationen vertraulich zu behandeln.
9.2. Diese Geheimhaltungspflichten bestehen schon vor Vertragsabschluss und auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses bzw. nach der Erfüllung der vereinbarten Leistungen. Vorbehalten bleiben gesetzliche Aufklärungs- und Informationspflichten.
9.3. Bei einer Verletzung der Geheimhaltungspflicht schuldet die verletzende Partei der anderen Partei eine Konventionalstrafe in Höhe von 10% der gesamten Vergütung, höchstens jedoch CHF 10’000.00 je Verletzungsfall, sofern sie nicht beweist, dass sie kein Verschulden trifft. Die Bezahlung der Konventionalstrafe befreit nicht von der Einhaltung der Geheimhaltungspflichten. Die Konventionalstrafe wird auf einen allfälligen Schadenersatz angerechnet.
10. Änderungen der AGB
10.1. Die Anbieterin behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern.
10.2. Änderungen werden der Kundschaft in geeigneter Weise (z.B. durch Veröffentlichung auf der Website, per E-Mail) mitgeteilt.
10.3. Sofern es sich nicht um wesentliche Änderungen handelt, gelten die neuen AGB als genehmigt, wenn die Kundschaft nicht innert 30 Tagen seit Kenntnisnahme der Änderung schriftlich widerspricht. Bei wesentlichen Änderungen bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung der Kundschaft.
11. Kündigung und Vertragsdauer
11.1. Der Vertrag kann von jeder Vertragspartei jederzeit schriftlich gekündigt werden. Die bis zur Vertragsauflösung erbrachten Leistungen sind abzugelten.
11.2. Schadenersatzansprüche wegen Vertragsauflösung zur Unzeit bleiben vorbehalten. Ausgeschlossen ist der Ersatz entgangenen Gewinns.
12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
12.1. Anwendbar ist ausschliesslich schweizerisches Recht, unter Ausschluss des Kollisionsrechts. Die Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 11. April 1980 über Verträge über den internationalen Warenkauf (Wiener Kaufrecht) sind wegbedungen.
12.2. Anwendbares Recht und Gerichtsstand: Dieser AGB unterliegen ausschliesslich dem schweizerischen Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder den darauf basierenden Verträgen ergeben, ist der Sitz der Anbieterin.
13. Salvatorische Klausel
13.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame und durchführbare Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
14. Schlussbestimmungen
14.1. Überschriften in diesen AGB dienen lediglich der Übersichtlichkeit und sind nicht zur Auslegung heranzuziehen.
14.2. Erklärungen in Textform, welche durch elektronische Medien übertragen oder festgehalten werden (E-Mail, SMS und dgl.), gelten als schriftliche Erklärungen einer Partei. Der Nachweis, dass solche Erklärungen beim Empfänger eingegangen sind und von diesem abgerufen wurden, obliegt dem Absender. Solche Erklärungen gelten zum Zeitpunkt des Abrufs durch den Empfänger als eingetroffen. Zur reduzierung vom Tonerverbrauch wurde dieses Dokument bewusst platzsparend- und druckoptimiert gestaltet.

V01.01 Stand: 17.8.2025

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